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Schul-Erlebnis-Pädagogik      Sucht- und Gewaltprävention


Schul-Erlebnis-Pädagogik

Soziales Lernen unter dem Fokus der Schul-Erlebnis-Pädagogik

Schul-Erlebnis-Pädagogik ist eine Möglichkeit über erlebnis- und handlungsorientierte Lernformen den Fokus schulischer Bildungs- und Erziehungsarbeit wieder auf eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu lenken.
Dabei dienen unterrichtliche Prinzipien wie Schülerzentrierung, Prozessorientierung, Selbsttätigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Ganzheitlichkeit und Reflexion dazu, die individuelle Persönlichkeit sowie die soziale und methodische Kompetenz der Schüler zu fördern und zu stärken.



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Sucht- und Gewaltprävention

Präventive Arbeit ermöglicht eine Selbstwertsteigerung, die besonders durch spezielle Formen der Sozialen Lernens unterstützt und gefördert werden kann. Mögliche Gewalt- und Suchtprobleme lassen sich mit Hilfe von erlebnispädagogischen Elementen im Vorfeld angehen und ggfs. vermeiden. Die Lehrgänge mit dieser Thematik bieten die Möglichkeit in einer Mischung aus Theorie und Praxis, eigene Erfahrungen zu machen und diese zu reflektieren und auf die eigene Arbeit zu transferieren. Ziel ist es, Kompetenzen zu entwickeln und diese vor Ort weiter zu geben. Inhalte sind zum Beispiel spielerische Formen von vertrauensbildenden Maßnahmen, gruppenbildende Übungen, Aufgaben zur Selbsteinschätzung und kritischen Hinterfragung.

Lebenskompetenzen
Präventive, gesundheitsfördernde Projekte haben die Vermittlung von Lebenskompetenzen als Schutzfaktoren vor abweichendem Verhalten wie Substanzmissbrauch zum Ziel. Aktuelle Programme zur Sucht- und Gewaltprävention, Persönlichkeitsförderung und für soziales Lernen auf der Basis des Lebenskompetenzansatzes erwiesen sich als erfolgreich. Die folgenden Inhalte werden berücksichtigt:

  • Entscheidungen treffen:
    sie sind unausweichlich, müssen aber selbst getroffen werden. Sie können Kindern und Jugendlichen nicht von anderen abgenommen werde. Nicht alle Entscheidungen werden von allen gut geheißen.
  • Probleme lösen:
    Es ist wichtig mehrere Ansätze für Entscheidungen sammeln und dann erst eine passende Lösungsstrategien auszuwählen, umzusetzen und zu reflektieren.
  • Kreatives Denken:
    Einfälle für Entscheidungen und Problemlösungen (siehe 1 und 2) erleichtern das Treffen von Entscheidungen und das Problemlösen. Dadurch wird die Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Alltags erleichtert.
  • Kritisches Denken:
    Behauptungen von Freunden Werbung, Medien oder anderen Personen sollen hinterfragt und nicht einfach hingenommen werden.
  • Kommunikationsfertigkeiten:
    Sich adäquat verbal und nonverbal ausdrücken zu können erleichtert Kommunikation. Wichtig ist das Mitteilen von Gefühlen, Bedürfnissen und Meinungen.
  • Beziehungsgestaltung:
    Sie erfordert das Erlernen nicht-aggressiver Umgangsformen und Komplimente zu machen und entgegenzunehmen.
  • Selbstbild:
    Schüler sollen sich selber gut kennen und schätzen, um ihre Fähigkeiten, Stärken und Schwächen wisse und sie einsetzen.
  • Einfühlungsvermögen:
    Der Umgang mit anderen beinhaltet die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel, Toleranz gegenüber anderen und Rücksichtnahme auf Schwächere.
  • Umgang mit Gefühlen:
    Bei sich und anderen Gefühlszustände und deren Einfluss auf das Verhalten erkennen. Dazu gehört z. B. der Umgang mit Angst.
  • Umgang mit Stress:
    Stress gehört zum Alltag. Es hilft jedoch, mit Stress angemessen umzugehen, Stressquellen erkennen und den Stress selber bewältigen.

   

© Copyright by Eva Post, Referat 1.8, Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung, Dillingen an der Donau