ECOLAND – Wirtschaft und Gesellschaft gestalten

Ökonomisches, ökologisches sowie politisches Denken und Handeln bei Schülerinnen und Schüler zu fördern ist auch Bestandteil des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Unterrichts an allgemeinbildenden wie beruflichen Schulen.

Ökonomisches, ökologisches sowie politisches Denken und Handeln bei Schülerinnen und Schüler zu fördern ist auch Bestandteil des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Unterrichts an allgemeinbildenden wie beruflichen Schulen. Planspiele bieten hierfür nicht nur methodische Abwechslung. Sie zeigen darüber hinaus am tatsächlichen Tun etwaige Zielkonflikte verschiedener Interessensgruppen sowie die Komplexität gesellschaftlicher Entscheidungsfindungen auf.

Bei der Simulation ECOLAND – einer grundlegenden Weiterentwicklung des Planspiels OEKOWI – agieren Schülerinnen und Schüler in Gruppen als Unternehmen, Haushalte, Regierung oder Medien. Dabei treffen sie Entscheidungen aus der Perspektive ihrer jeweiligen Rolle und verhandeln im Parlament mit den anderen Gruppen etwa über neue Gesetze.

Bereits zum dritten Mal bot die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Kooperation mit der Joachim Herz Stiftung die Spielleiterausbildung für Lehrkräfte an. Ziel der Fortbildung war es, die Teilnehmer zur Durchführung der Simulation zu befähigen. Während des Lehrgangs schlüpften die Lehrkräfte wechselweise in die Rollen der Schüler sowie des Spielleiters. Insbesondere die eigene Spielerfahrung unterstützte sie bei der Reflexion und Diskussion der unterrichtlichen Umsetzung sowie dem Erlernen der Spielanleitung und -steuerung.

Für eine spätere Durchführung an den Schulen stellt die Joachim Herz Stiftung notwendige Materialien und Lizenzen kostenfrei zur Verfügung. Die Lehrgangsleitung der ALP dankt den Gastdozenten Ute Heim, Gabriel Meyerhöfer und Stefan Weierich herzlichst für ihren sachkundigen sowie begeisternden Einsatz und wünscht den Lehrkräften bei der Umsetzung vor Ort viel Freude und gutes Gelingen!