
Der Bereich Lehrkräftegesundheit ist in Bayern sehr breit aufgestellt. Durch die zentrale Lehrerfortbildung werden in erster Linie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, sowie Beratungslehrkräfte, als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet.
Das LehrKraftStärken-Team in Bayern bietet ein groß angelegtes, regionales Angebot für Lehrkräfte über die staatlichen Schulberatungsstellen in den Regierungsbezirken an, welche über die Themenseite: LehrKraftStärken — Gesund und stark im Lehrberuf (FIBS: Startseite) zu finden sind. Lehrkräfte haben so die Möglichkeit vor Ort das professionelle Angebot zu nutzen.
Mitglieder des LehrKraftStärken-Teams werden beispielsweise an der Akademie in zwei Lehrgangssequenzen zu AGIL-Trainerinnen und Trainern ausgebildet, die dann wieder über die jeweils zuständigen Schulberatungsstellen von den Schulen gebucht werden können. „AGIL“ steht für „Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf“. Hier finden Sie Informationen zu diesem Programm: www.agil-lehrergesundheit.de .
Die Themenseite: Gesundheit in der Schule FIBS: Startseite beinhaltet eine Kategorie „Gesundheit von Lehrkräften“. Hier kann beispielsweise seit Sommer 2026 der Selbstlernkurs „Reset & Recharge: Mikrostressoren im Griff – Ressourcen im Blick“ von allen interessierten Personen besucht werden (FIBS: Fortbildungsangebote der ALP).
Sämtliche zentralen Angebote der Akademie zum Thema Gesundheit, welche für alle Personengruppen frei zugänglich sind, finden Sie unter LINK FOKUSTHEMA GESUNDHEIT (kommt demnächst).

Die Organisationseinheit bietet Präsenzveranstaltungen zum Themengebiet „Sexualpädagogik“, „Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention in der Schule“ und „Schutzkonzept gegen sexuelle Gewalt“ an.
Lehrkräfte, beratende Personen, Schulsozialpädagoginnen und Schulsozialpädagogen können sich auch in Selbstlernkursen fortbilden. Informationen zum Thema sexuelle Gewalt werden auch auf folgendem ALP-Informations- und Fortbildungsportal angeboten. https://sexuelle-gewalt.alp.dillingen.de/, welches über die Teilnehme an den Kursen frei geschalten wird.
Des Weiteren wird die eSession-Reihe „Die rote Linie“ angeboten, welche pro Veranstaltung bebucht werden kann. Fachvorträge, Austauschtreffen zum Schutzkonzept und Infoveranstaltungen rund um das Thema sexuelle Gewalt wechseln sich dabei über das Jahr ab.
In der Themenseite: Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention werden alle aktuellen Angebote zum Bereich sexuelle Gewalt mit Anmeldelinks übersichtlich zur Verfügung gestellt.
Seit dem Schuljahr 2018/2019 sind Schulsozialpädagoginnen und Schulsozialpädagogen an einer oder mehreren Schulen tätig. Dabei werden alle Schularten in Bayern berücksichtig.
Sie bringen eine sozialpädagogische Sichtweise und einen ganzheitlichen Blick auf die Schülerinnen und Schüler sowie auf die Klasse mit sich. Durch ihre Professionalität und ihr Expertentum in gruppendynamischen Prozessen bereichern sie das System Schule und entlasten es zugleich.
Die Schulsozialpädagoginnen und Schulsozialpädagogen folgen bei ihrer täglichen Arbeit ihrem gesetzlichen Auftrag gemäß Art. 60 Abs. 3 BayEUG: Sie „unterstützen die Erziehungsarbeit der Schule durch gruppenbezogene Prävention und wirken in gruppenbezogener Arbeit an der Werteerziehung und der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler mit“.
Kernaufgaben sind hierbei die Gewalt- und Mobbingprävention sowie die Werte- und Persönlichkeitsbildung.
Dazu führen sie beispielsweise Kurseinheiten während der Unterrichtszeit durch und wirken an Projekttagen und Veranstaltungen mit.

In der sehr beliebten Online-Reihe „Unterm Apfelbaum – Erkenntnisse aus Pädagogik und Psychologie“ erhalten die Teilnehmenden aus allen Schularten seit 2022 im Abstand von etwa zwei Wochen einen 90 min Input zu einem pädagogischen bzw. psychologischen Thema durch eine Expertin bzw. einen Experten aus dem jeweiligen Fachgebiet. Im Laufe des Vortrags werden Fragen aus dem Publikum aufgegriffen. Ziel ist es, in kurzer Zeit einen guten Einblick in eine Thematik zu bekommen, die zur Erweiterung des eigenen Wissensspektrums beitragen soll und auch die Handlungssicherheit im jeweiligen Gebiet stärkt. Zudem werden weitere Beratungsmöglichkeiten, sowie Links und vertiefende Fortbildungsmöglichkeiten genannt.

Das bundesweite Forschungsprojekt „LemaS-Leistung macht Schule“ zur Förderung von Stärken und Potenzialen (LemaS Forschungsverbund – Startseite) von Schülerinnen und Schülern, wird in Bayern vom Regionalzentrum Süd, vom ISB und der ALP seit 2017 begleitet.
Hierbei steht ein dynamischer, multidimensionaler Begabungs- und Leistungsbegriff im Vordergrund:
Jährlich widmen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Multiplikator- und Transferschulen (insgesamt 130 in Bayern, Schulen aus dem Bereich GS, MS, RS, WS, GYM) in Präsenzveranstaltungen diesem Thema an der Akademie. Mit ihrem Netzwerk arbeiten die Lehrkräfte und Schulleitungen an ihren Konzepten zu Unterrichtsinhalten und Schulentwicklung.
Im Fokus stehen dabei die Schülerinnen und Schüler, welche sich durch Didaktik, Haltung und Methoden der Potentialentfaltung bestmöglich entfalten sollen. Die Expertise der Fachleute aus der Wissenschaft, sowie die LemaS-Plattform, die zum kollaborativen Arbeiten einlädt und auch Material für die LemaS-Schulen bereithält, unterstützen die Schulen dabei.
In der ersten Phase des Projekts entstanden in Zusammenarbeit mit der Forschung aus Universitäten um die 100 Produkte, welche an Schulen bis heute implementiert und weiterentwickelt werden.
Ein Produkt aus dem Bereich der Schulentwicklung sei hier genannt: Der SELF, ein Selbstreflexionsleitfaden für eine begabungs- und leistungsfördernde Schulgestaltung (SELF – Offizielle Website des LemaS – Forschungsverbunds). Weitere Schwerpunkte neben der Schulentwicklung und der Zusammenarbeit kooperativer Netzwerke sind bei LemaS die fachübergreifende Unterrichtsentwicklung mit den Schwerpunkten selbstreguliertes Lernen, Mentoring, Lernpfade, Cyber Mentor Plus und Lesson Study, die fachspezifische Unterrichtsentwicklung im Bereich MINT und Sprachen.

Die Organisationseinheit bietet Selbstlernkurse zum Themengebiet „Gendersensibel lehren und lernen – Individualität entwickeln statt Rollenstereotype tradieren“ an. Zu diesem Aspekt der schulischen Aufgabe „Heterogene Lerngruppen unterrichten“ (siehe dazu auch die Veranstaltungen unter „Begabungs- und Potentialentfaltung“) können sich Lehrkräfte auch vertieft fortbilden. Informationen zum Themengebiet finden Sie auf folgendem ALP-Informations- und Fortbildungsportal https://gendersensibel-unterrichten.alp.dillingen.de/, welches über die Einwahl in die Kurse freigeschalten wird.
Des Weiteren werden jährlich Präsenzveranstaltungen zur geschlechtlichen Vielfalt mit rechtlichen, pädagogischen und psychologischen Schwerpunkten angeboten (FIBS: Fortbildungsportal ,Eingabe ins Suchfeld: „Vielfalt“).