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Stand: 15. Juli 2019

ALP goes ERASMUS+

Große Freude herrscht im Projektteam um Institutsrektorin Tanja Mayr über die Bewilligung des Erasmus+ Projekts "ProKom - Professions­kompe­tenzen von Lehrerfort- und -weiter­bildner­Innen im Kontext digitaler Potentiale" durch die EU.

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ALP goes ERASMUS+

Große Freude herrscht im Projektteam um Institutsrektorin Tanja Mayr über die Bewilligung des Erasmus+ Projekts "ProKom - Professionskompetenzen von Lehrerfort- und -weiterbildnerInnen im Kontext digitaler Potentiale" durch die EU.

Unter Ihrer Leitung wurde eine durch die EU-Kommission geförderte strategische Partnerschaft unter den Institutionen "Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung" (Deutschland, Dillingen), der "Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion Schloss Rechtenthal" (Italien, Südtirol, Autonome Provinz Bozen) und der "Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig" (Österreich) initiiert und konzipiert. Das multiprofessionelle Team der ALP setzt sich aus folgenden AkademiereferentInnen der verschiedenen Organisationseinheiten zusammen:  Gisela Becker, Dr. Martina Bredenbroecker, Ferdinand Falkenberg, Ulrich Hierdeis, Christian Mayr, Maria Stein und Maria Zinkler.

Hinter dem Titel "ProKom" - Professionskompetenzen von Lehrerfort- und -weiterbildnerInnen im Kontext digitaler Potentiale - steckt die Idee, eine Kooperation mit Berufsbildungseinrichtungen aus verschiedenen europäischen Ländern einzugehen und die Professionalisierung weiterzuentwickeln.

Gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden, wie man die LehrerfortbildnerInnen auf ihre Aufgabe vorbereiten kann, sich im Kontext der Digitalisierung neuen Anforderungen und Herausforderungen zu stellen und diese zu bewältigen, steht im Mittelpunkt des Projekts.

Ziel ist die kooperative Erschaffung eines Rahmencurriculums für FortbildnerInnen, das nach Fertigstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mit­teilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


Stand: 08. Juli 2019

Methodische und inhaltliche Anregungen für den kompetenzorientierten Unterricht in den Fächern Spanisch, Italienisch und Russisch

Ziel des Lehrganges war es, methodische und inhaltliche Anregungen für den kompetenzorientierten Unterricht in den genannten Fremdsprachen zu geben. Etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an dem Lehrgang teil (aufgeteilt in drei Sprachgruppen).

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Methodische und inhaltliche Anregungen für den kompetenzorientierten Unterricht in den Fächern Spanisch, Italienisch und Russisch

Ziel des Lehrganges war es, methodische und inhaltliche Anregungen für den kompetenzorientierten Unterricht in den genannten Fremdsprachen zu geben. Etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an dem Lehrgang teil (aufgeteilt in drei Sprachgruppen). Die genannten Sprachen werden am Gymnasium entweder als dritte Fremdsprache oder als spätbeginnende Fremdsprache unterrichtet. Auch als Wahlfach werden diese Sprachen an einigen Schulen angeboten; ferner werden die Sprachen Italienisch und Spanisch an der FOSBOS unterrichtet; vor allem Spanisch hat hier großen Zulauf.

Zum Gelingen des Lehrganges tragen die Beiträge erfahrener Lehrerinnen und Lehrer erheblich bei sowie die Zusammenarbeit mit dem ISB, die Unterstützung durch die Sprachenzentren bayerischer Universitäten und des Russischlehrerverbandes. Dieses Mal war auch der Leiter der Italienischabteilung des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde an der Universität Erlangen-Nürnberg mit von der Partie.

Der Lehrgang findet in dieser Zusammensetzung jährlich statt. In Zukunft wird der Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer dieser Sprachen möglicherweise mehr Raum eingeräumt. 


Stand: 13. Juni 2019

Schule zwischen Authentizität und virtuellen Wirklichkeiten – Im digitalen Zeitalter führen und pädagogisch gestalten

…so lautet das Thema des diesjährigen Bamberger Schulleitungssymposiums, das die ALP gemeinsam mit dem Bamberger Zentrum für Lehrerbildung in den Räumlichkeiten der Universität in Bamberg ausrichtet. Interessierte Schulleitungen sind ab sofort eingeladen, sich über FIBS zu bewerben.

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…so lautet das Thema des diesjährigen Bamberger Schulleitungssymposiums, das die ALP gemeinsam mit dem Bamberger Zentrum für Lehrerbildung in den Räumlichkeiten der Universität in Bamberg ausrichtet. Interessierte Schulleitungen sind ab sofort eingeladen, sich über FIBS zu bewerben.

Als Megatrend verändert die Digitalisierung unser gesamtes gesellschaftliches und berufliches Leben. Vorträge und Foren widmen sich deshalb aktuellen Entwicklungen (z. B. Prof. Dr. Sebastian von Mammen, Universität Würzburg) und der virtuellen Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler.

Während die Gesellschaft noch auf der Suche nach einem angemessenen Umgang mit der Digitalisierung ist, sind Lehrkräfte und Schulleitungen gefordert, als Vorbild voranzugehen und Schüler in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess zu begleiten. Die kritische Beurteilung von Informationen, das Erlernen von Selbstregulation und zielführende Suchstrategien sind dabei wichtige Lernbereiche. Um notwendige Kompetenzen und Bildungsaufgaben im 21. Jahrhundert geht es deshalb beispielsweise in den Keynotes von Frau Prof. Heidi Schelhowe (Universität Bremen) und Herrn Prof. Dr. Werner Hartmann (PH Schwyz).

Die Schulgemeinschaft erwartet von ihren Leitungskräften, dass sie die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen und Orientierungshilfen bieten. Über Forschungsergebnisse zum Thema „Leadership und Schulentwicklung in einer digitalisierten Welt“ wird deshalb Frau Jun.-Prof. Dr. Julia Gerick (Universität Hamburg) berichten. Darüber hinaus gilt es für Schulleitungen, in ihrer Kommunikation ein angemessenes Verhältnis von analogen Begegnungen und digitalen Mitteilungen zu finden sowie Führen und Kooperieren in Netzwerken zu denken. So wird beispielsweise Herr Prof. Dr. Joachim Bauer (Universität Freiburg) über Selbstfürsorge in einer reizüberfluteten Welt referieren.

Insgesamt ist es das zentrale Anliegen des 14. Bamberger Schulleitungssymposiums 2019, Schulleitungen für die mit diesen Anforderungen verbundenen Führungsaufgaben zu stärken. Weitere Informationen zur Veranstaltung: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/schulleitungen-und-angehende-lehrkraefte/lebenslanges-lernen/sls/


Stand: 11. Juni 2019

Unterstützte Kommunikation für nicht sprechende Schüler

Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe sind für den Menschen als soziales Wesen, unverzichtbare Voraussetzungen für die personale Entwicklung und soziale Interaktion.

An den Förderzentren für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Förderzentren für den Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung in Bayern sind ca. 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler nichtsprechend. 

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Unterstützte Kommunikation für nicht sprechende Schüler

Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe sind für den Menschen als soziales Wesen, unverzichtbare Voraussetzungen für die personale Entwicklung und soziale Interaktion.

An den Förderzentren für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Förderzentren für den Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung in Bayern sind ca. 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler nichtsprechend.  Im Rahmen der „Unterstützten Kommunikation“ (UK) fördern die Lehrkräfte dieser Schulen mit technischen und nicht-technischen Methoden die individuelle Kom­munikations­fähigkeit der Schüler. Um die Methoden und pädagogischen Verfahren zu entwickeln und Lehrerhandeln zu professionalisieren, koordiniert an jeder Schule ein UK-Koordinator die Arbeit im Kollegium.

Um diese Koordinatoren im Rahmen der regionalen Fortbildung fachlich zu begleiten, existiert seit etwa 10 Jahren die Gruppe der UK-Tandems, die sich aus jeweils einem Vertreter der ELECOK-Beratungsstellen und einer Lehrkraft aus dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zusammensetzen.

Die UK-Tandems werden vom Referat Sonderpädagogik der ALP regelmäßig fortgebildet. 
In diesem Lehrgang wurden die aktuellen Projekte und Tätigkeitsbereiche der 10 Tandems vorgestellt.

Zwei Gastdozentinnen zeigten weiterführende Aspekte der Kommunikationsförderung bei Schülern mit Autismus-Spektrum-Störung und starker Mehrfachbehinderung auf.
Abschließend wurden zukünftige Projekte der UK-Tandems inhaltlich umrissen und weitere Schwerpunkte für zukünftige Fortbildungsveranstaltungen zusammengestellt.


Stand: 11. Juni 2019

Nutzung digitaler Medien für die integrierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler nichtdeutsche Muttersprache

Die Zielsetzung dieses Lehrgangs war eine möglichst authentische und kreative Einbindung diverser digitaler Werkzeuge in die integrierte Sprachförderung nach den neuesten Ansätzen der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an weiterführenden Schulen. Dabei wurden die Chancen und Grenzen der neuen Medien genau unter die Lupe genommen.

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Nutzung digitaler Medien für die integrierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler nichtdeutsche Muttersprache

die Zielsetzung dieses Lehrgangs war eine möglichst authentische und kreative Einbindung diverser digitaler Werkzeuge in die integrierte Sprachförderung nach den neuesten Ansätzen der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an weiterführenden Schulen. Dabei wurden die Chancen und Grenzen der neuen Medien genau unter die Lupe genommen.

In diesem Lehrgang wurden von sieben Referenten über 50 Lern-Apps vorgestellt und im Lehrgang in mehreren Workshopphasen an diversen von den Teilnehmern mitgebrachten Geräten erprobt. Ein kleiner Ausschnitt dieser Apps verknüpft mit der Bedeutung der neuen Medien im DaZ-Unterricht ist auf den Bildern unten zu sehen.

Der imposante Senatssaal der Akademie bildet eine wunderbare Kulisse bei der Erprobung des Programms „Languages Online“. Zum ersten Mal in einem solchen Format wird die neu entwickelte und kostenfreie Sprachlern-App „Navi-D“ für neu Zugewanderte vom Entwickler dieser App, Patrick Zahn von der Ludwig-Maximilian- Universität, vorgestellt.

Einen ungewöhnlichen thematischen Rahmen für den gesamten Lehrgang bildet das Zitat von dem ersten Referenten, José F. A. Oliver, einem bekannten deutschen Schriftsteller und Lyriker mit spanischem Migrationshintergrund (https://de.m.wikipedia.org/wiki/José_F._A._Oliver), der die Teilnehmer sehr gekonnt in das poetische Sprechen eingeführt hat: „Jeder Mensch birgt Augenblicke der Poesie.“. Seine originelle Methode „Roman in 100 Wörtern“ wurde wunderbar von einer Teilnehmerin auf die Problematik der digitalen Medien poetisch übertragen, indem sie in einem 100-Wörter-Roman erklärte, warum sie sich „nie in einen Roboter verlieben würde“.

Dieser Gedanke, digitale Medien mit der Poesie der Sprache zu verbinden, wurde am letzen Lehrgangstag von der Vertreterin der Bayerischen Rundfunks, Judith Schönicke, kreativ aufgegriffen. Mit dem Audioaufnahmeprogramm „Audacity“ konnten die Teilnehmer in Teams zwei Gedichte „Fahrstuhlführer“ und „Nachtgeräusche in der Stadt“ vertonen.

Als Zusatzangebot der Akademie wurden von der Lehrgangsleitung, Tatiana Neugebauer, alle erarbeiteten Materialien in Form eines GoodNotes-Dokuments mit insgesamt 254 Folien zusammengefasst und an alle Teilnehmer und Referenten am letzten Lehrgangstag verschickt. Dankbar wurde auch die von der Lehrgangsleitung entwickelte Zusammenstellung von kostenfreien Apps und Websites zur Sprachförderung mit didaktischen Hinweisen zur Umsetzung angenommen.


Stand: 03. Juni 2019

Feedback als Impuls zur Unterrichtsentwicklung

Rückmeldungen wirken sich stark positiv auf den Lernerfolg aus. Dies ist vielfach wissenschaftlich untersucht und bestätigt. In der (schulischen) Praxis zeigt sich allerdings, dass das Geben und Annehmen von Feedback nicht leicht ist. Die Haltung und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Feedbackgeber und Feedbacknehmer spielen eine viel größere Rolle als die Wahl von Methoden und Instrumenten, wenn Feedback lernwirksam werden soll. Diese zentrale Erkenntnis wurde im Lehrgang „Feedbackinstrumente für die Unterrichtsentwicklung gewinnbringend nutzen“ durch ein abgewandeltes Eisberg-Modell visualisiert.

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Feedback als Impuls zur Unterrichtsentwicklung

Rückmeldungen wirken sich stark positiv auf den Lernerfolg aus. Dies ist vielfach wissenschaftlich untersucht und bestätigt. In der (schulischen) Praxis zeigt sich allerdings, dass das Geben und Annehmen von Feedback nicht leicht ist. Die Haltung und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Feedbackgeber und Feedbacknehmer spielen eine viel größere Rolle als die Wahl von Methoden und Instrumenten, wenn Feedback lernwirksam werden soll. Diese zentrale Erkenntnis wurde im Lehrgang „Feedbackinstrumente für die Unterrichtsentwicklung gewinnbringend nutzen“ durch ein abgewandeltes Eisberg-Modell visualisiert.

Im Lehrgangsverlauf wurden unterschiedliche Arten von Feedback mit Blick auf Unterrichtentwicklung thematisiert. In diesem Kontext wurde auch die Frage erörtert, welche Vorstellung einzelne Personen von gutem Unterricht haben und wie Lehrkräfte mit diesen Vorstellungen umgehen können. Geben sich Lehrkräfte im Rahmen einer kollegialen Hospitation eine Rückmeldung, ist beispielsweise wichtig, dass die besuchte Lehrkraft als Auftraggeber den Fokus der Beobachtung beeinflussen kann. Wie Schüler-Feedback gewinnbringend für die Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts genutzt werden kann, stellte Judith Lindsay von der Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, Staatl. Realschule Meitingen, vor. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden in fächerspezifischen Kleingruppen Konzepte für lernwirksames Feedback an Schüler.

Als eine Herausforderung für angehende Führungskräfte entpuppte sich, dass im Alltag Rückmeldungen einer Kritik mit der berechtigten Forderung einer Verhaltensänderung und Rückmeldungen einer persönlichen Wahrnehmung mit der Möglichkeit einer Weiterentwicklung nahe beieinanderliegen können. Eine Führungskraft gewinnt an Klarheit und Vertrauen, wenn sie beide Ausprägungen je nach Situation vor dem Hintergrund ihrer Rolle differenziert und ihre persönlichen Anliegen benennt, so eine weitere Erkenntnis im von Wolfgang Bauhofer und Heike Ott (beide ALP Dillingen) gestalteten und moderierten Lehrgang.