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Einführungsveranstaltung in die Weiterbildung zur Beratungslehrkraft

Einmal mehr machen sich 125 besonders geeignete Pädagogen auf den Weg, um qualifizierte Beratungslehrkraft zu werden.

Ratsuchende Schüler, Eltern und Lehrkräfte brauchen mehr denn je bei den vielfältigen Problemen sowie zunehmend komplexen Fragestellungen kompetente und empathische Ansprechpartner, die helfend zur Seite stehen und Orientierung geben. Das sind nicht selten zuerst die Beratungslehrkräfte, die als „Lotsen“ und „Koordinatoren“ im Beratungssystem eine zentrale Rolle einnehmen.

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Einführungsveranstaltung in die Weiterbildung zur Beratungslehrkraft

„Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt.“
(Chinesisches Sprichwort)

Einmal mehr machen sich 125 besonders geeignete Pädagogen auf den Weg, um qualifizierte Beratungslehrkraft zu werden.

Ratsuchende Schüler, Eltern und Lehrkräfte brauchen mehr denn je bei den vielfältigen Problemen sowie zunehmend komplexen Fragestellungen kompetente und empathische Ansprechpartner, die helfend zur Seite stehen und Orientierung geben. Das sind nicht selten zuerst die Beratungslehrkräfte, die als „Lotsen“ und „Koordinatoren“ im Beratungssystem eine zentrale Rolle einnehmen.

Professionelle Beratungskompetenz für diese verantwortungsvolle und persönlich bereichernde Aufgabe erwerben die künftigen Beratungslehrkräfte durch die erfolgreiche Teilnahme an der traditionell in den Osterferien beginnenden zweieinhalbjährigen Weiterbildungssequenz, bei der sich aufeinander abgestimmte Phasen der virtuellen Beratungslehrerausbildung und Präsenzphasen abwechseln. Die Weiterbildung zur qualifizierten Beratungslehrerausbildung endet mit der an einer Universität erfolgreich abgelegten Ersten Staatsprüfung (vierstündige Klausur).


Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention in der Schule – Aktualisierung und Ergänzung des Informations- und Fortbildungsportals

In dieser Redaktionssitzung wurde das ALP Fortbildungs- und Informationsportal „Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention in der Schule“ aktualisiert und ergänzt. Ein Schwerpunkt der Arbeit war das Themengebiet „Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien“. Computer und mobile Kommunikationsgeräte (Smartphones, Tabletts usw.) sind fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Auch über diese Quellen können sie mit problematischen und verstörenden Inhalten rund um das Thema Sexualität konfrontiert und z. B. Opfer von Cyber-Mobbing oder Grooming werden. 

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Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention in der Schule – Aktualisierung und Ergänzung des Informations- und Fortbildungsportals

In dieser Redaktionssitzung wurde das ALP Fortbildungs- und Informationsportal „Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention in der Schule“ aktualisiert und ergänzt. Ein Schwerpunkt der Arbeit war das Themengebiet „Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien“. Computer und mobile Kommunikationsgeräte (Smartphones, Tabletts usw.) sind fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Auch über diese Quellen können sie mit pro­ble­matischen und verstörenden Inhalten rund um das Thema Sexualität konfrontiert und z. B. Opfer von Cyber-Mobbing oder Grooming werden.

Während sexuelle Gewalt noch immer überwiegend aus dem unmittelbaren persönlichen Umfeld des Kindes oder Jugendlichen heraus begangen wird, haben Probleme wie sexuelle Nötigung, die Entkoppelung von Liebe, Zärtlichkeit und Sexualität, problematische Männer- und Frauenbilder überwiegend mediale Ursachen. Information über und Prävention sexueller Gewalt ohne Ein­be­ziehung der Thematik „Internet“ und „digitale Kommunikation“ – insbesondere in den sogenannten „sozialen Medien“ – ist deshalb nicht sinnvoll.

Die aktuelle Forschungslage lässt erwarten, dass es in jeder Schulklasse mindestens ein bis drei Schülerinnen und Schüler gibt, die Opfer sexueller Gewalt waren bzw. sind. Aufmerksame und kompetente Lehrkräfte, die das Vertrauen der Opfer haben, sind wichtige Ansprechpartner und Helfer dieser Kinder und Jugendlichen. Zusammen mit Fachkräften können sie notwendige Schritte einleiten und bereits vorhandene Angebote nutzen, die es ermöglichen in der Schule auch präventiv tätig zu werden. Die ALP bietet seit einigen Jahren zum Themengebiet „Sexuelle Gewalt“ Fortbildungsangebote in Präsenz- und Onlinelehrgängen an. Frei im Netzt zugänglich ist das Informations- und Fortbildungsportal, auf dem jeder Zugriff auf wichtige Informationen hat, die auch in akuten Notsituationen wichtig sind, wie z. B. einen Interventionsplan, Hinweise zur Gesprächsführung und zur Dokumentationspflicht oder zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.


Suchtprävention - ein integraler Bestandteil der Gesundheits- und Verkehrserziehung

Das Fächer- und schulartübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel Suchtprävention gemeinsam anzupacken und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten, war die Motivation für den Pilotlehrgang „Wovon das Leben wirklich "abhängt"... Suchtprävention - ein integraler Bestandteil der Gesundheits- und Verkehrserziehung“.

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Suchtprävention - ein integraler Bestandteil der Gesundheits- und Verkehrserziehung

Das Fächer- und schulartübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel Suchtprävention gemeinsam anzupacken und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten, war die Motivation für den Pilotlehrgang „Wovon das Leben wirklich "abhängt"... Suchtprävention - ein integraler Bestandteil der Gesundheits- und Verkehrserziehung“.

Ziel der Fortbildung war es den Teilnehmer neben Hintergrundwissen zu Herkunft, Aufbau und Wirkung einzelner Substanzen auch methodisch-didaktische Ansätze für eine moderne Präventionsarbeit zu vermitteln. Martin Heyn, der Leiter des Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung, stimmte die Lehrerinnen und Lehrer mit statistischen Tendenzen im aktuellen Suchtverhalten auf den Lehrgang ein und gab erste Anregungen zu Kooperationspartner und Projekten. Er zeigte aber durch auch die Grenzen der Möglichkeiten der Schule z.B. durch die Einwirkung von Peer Group und Familienhaus  auf.

Die Möglichkeit zur Selbster-„Fahrung“ bekamen die Lehrgangsteilnehmer bei der Fahrt am Simulator der Fahrschule Tischmacher mit unterschiedlichen Rausch- und Drogenbrillen.

Dieser „digitale Schonraum“ stellt eine sichere Möglichkeit dar die Nebenwirkungen von Rauschzuständen auf das Fahrverhalten im Straßenverkehr und die Veränderung der eigenen Wahrnehmung erlebbar zu machen. Die Chance Schülerinnen und Schüler emotional anzusprechen bietet auch das Programm P.A.R.T.Y. während  blue:prevent alle Jugend- und Präventionsangebote des blauen Kreuzes zusammenfasst und mit digitalen Unterrichtsbausteinen, App und Chat innovative Zugangswege zum Thema Sucht für die Schüler bereithält.

Zum Einstieg in den Vortrag zu Kooperationsmöglichkeiten mit der Polizei demonstrierte PHK Hochstädter von der Polizeihundestaffel Augsburg mit einer eindrucksvolle Suchübung mit seinem Drogenspürhund ihr Können.

PHK Robert Drechsel von der Polizeiinspektion Dillingen erläuterte danach die  Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der Polizei und anderen regionalen Partnern z.B. im Rahmen von PIT – Prävention im Team.

Den Abschluss des Lehrgangs bildete Dr. Bernd Schwarze vom Institut für Rechtsmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg, der seinen Vortrag „Überblick über Drogen und ihre Wirkung“ mit Beispielen aus seinem Alltag und einer Portion Humor aufzulockern wusste.  Neben den klassischen Drogen von Haschisch bis LSD erläuterte er auch sehr anschaulich die Probleme der synthetisch hergestellten Drogen und der neuen psychoaktiven Substanzen.

Am Ende des Lehrgangs stand für Teilnehmer wie Lehrgangsleiter das Fazit, dass zeitgemäße Suchtprävention darauf abzielen muss Schülerinnen und Schülern zu vermitteln achtsam und verantwortungsvoll mit sich selbst umzugehen und Bewältigungsstrategien in Belastungssituationen entwickeln.


Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“

Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Hier setzt die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ an, indem sie einen emotionsgeschichtlichen Blick auf die vergangenen 100 Jahre wirft.

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Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. Hier setzt die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ an, indem sie einen emotionsgeschichtlichen Blick auf die vergangenen 100 Jahre wirft.

Die gemeinsam von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Schau wurde von den Historikerinnen Ute und Bettina Frevert erarbeitet. Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas. „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen zum Ausgangspunkt, um Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten zu verdeutlichen, die die vergangenen 100 Jahre prägten und deren Intensität heute Politik und Gesellschaft herausfordert.

Die Ausstellung, die sich im Erdgeschoss in Haus B der ALP befindet, setzt die Forderung nach einem Gegenwartsbezug historisch-politischer Bildungsarbeit konsequent um. Prägnante Texte, 140 historische Fotos und Faksimiles sowie multimediale Begleitangebote regen dazu an, sich mit der Macht von Gefühlen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung steht der Öffentlichkeit bei freiem Eintritt zur Verfügung.


Bayerisch-Thüringischer Germanistentag in Dillingen: Lesekompetenz und literarisches Verstehen

Die dreitägige Veranstaltung belebte die langjährige Tradition neu, Deutschlehrkräfte aus Bayern und Thüringen in einem "Kleinen Germanistentag" mit didaktischem Schwerpunkt zusammenzuführen, um gemeinsame Schwerpunkte zu vertiefen. Das Interesse an der Tagung war groß: Die 50 Plätze, die zur Verfügung standen, mussten unter fast 150 Bewerber und Bewerberinnen aus Gymnasium, Realschule und Beruflichen Schulen verteilt werden.

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Bayerisch-Thüringischer Germanistentag in Dillingen: Lesekompetenz und literarisches Verstehen

Die dreitägige Veranstaltung belebte die langjährige Tradition neu, Deutschlehrkräfte aus Bayern und Thüringen in einem "Kleinen Germanistentag" mit didaktischem Schwerpunkt zusammenzuführen, um gemeinsame Schwerpunkte zu vertiefen. Das Interesse an der Tagung war groß: Die 50 Plätze, die zur Verfügung standen, mussten unter fast 150 Bewerber und Bewerberinnen aus Gymnasium, Realschule und Beruflichen Schulen verteilt werden.

Thema dieser Kooperationstagung der Akademie unter Leitung von Dr. Gottlieb Gaiser und der Landesverbände Bayern und Thüringen im Deutschen Germanistenverband (DGV), für den Beate Bott als Co-Leiterin bei Konzeption und Durchführung mitwirkte, war das literarische Lesen.

Im Eröffnungsvortrag bezog Prof. Kaspar Spinner Stellung zur Diskussion der letzten Jahrzehnte, die er mit seinen „Elf Aspekte[n] literarischen Lernens“ entscheidend mitgeprägt hatte. Prof. Volker Frederking fasste die Ergebnisse seiner empirischen Untersuchungen zur spezifisch literarästhetischen Verstehens- und Urteilskompetenz  zusammen und Dr. Marja Rauch stellte sich der Frage, wieviel Literaturgeschichte der Deutschunterricht braucht. Neben diesen grundsätzlichen Beiträgen wurden unterschiedliche Ansätze der Leseförderung vorgestellt, von der eher am basalen Lesen orientierten Initiative „#lesen.bayern“ (Christina Neugebauer, ISB) bis hin zum gendersensiblen Umgang mit dem Thema, etwa in den Leseempfehlungen des Projekts „boys and books“, das Prof. Ina Brendel-Perpina unter dem Titel „Lesen Jungen ander(e)s?“ darstellte.

Die Workshops am zweiten Tag mit Gastdozenten aus Bayern, Thüringen und Hessen widmeten sich vor allem konkreten Bereichen literarischen Verstehens und der sprachlichen Gestaltung, dem Erfassen von Sinnstrukturen und dem Erkennen von Deutungsspielräumen, dem Einüben eines Erschließungsinstrumentariums und der Einbeziehung außertextueller Bezüge.

Die Autorenlesung am Abend erlaubte die Überprüfung so manch einer vorher aufgestellten These, da Christoph Poschenrieder bereitwillig auf die Fragen aus dem Publikum einging, die sich nicht nur auf seinen jüngsten Roman „Kind ohne Namen“ bezogen, aus dem er etliche Passagen las, ohne die Spannung auf den Ausgang vorweg zu nehmen.

Der dritte Tag führte – nicht nur der Thüringer Kolleginnen und Kollegen wegen – nach Augsburg, wo zunächst Wolfgang Leeb, Thomas Felsenstein und Bettina Hof die Teilnehmer*innen auf den Spuren des jungen Bert Brecht durch die Stadt führten und zeigten, wie biographische, örtliche und historische Kontexte zu Lesemotivation und -verständnis beitragen können.

Der abschließende Beitrag von Prof. Johannes Odendahl von der Universität Innsbruck in einem Vortragsraum des Augsburger Zeughauses führte die unterschiedlichen Aspekte und Linien der Tagung zusammen, indem er der Frage nachging, ob literarisches Verstehen eine mess- und steigerbare Kompetenz darstellt. Die Teilnehmer/innen waren sich weitgehend einig, dass der Deutschunterricht auch Kompetenzen jenseits der Operationalisier- und Messbarkeit im Blick haben muss. Als Teilbereich eines überfachlichen Konzepts ästhetischer Bildung erschöpft literarisches Lesen sich nicht im Erwerb und Ausbau funktional-fachlicher Kompetenzen wie der Analysefähigkeit, die sich abprüfen lässt. In letzter Konsequenz bemisst sich der Erfolg kompetenzorientierten Unterrichtens ohnehin nicht im schulischen Urteil, sondern in der lebensweltlichen Praxis.


Dillinger Symposium für die Schulaufsicht

Am 5. Dillinger Symposium für die Schulaufsicht standen aktuelle Heraus­forderungen im Fokus. Professor Dr. Wüthrich zeigte in seinem Vortrag den Mehrwert mutiger Führung auf, was es heißt, Kontraintuitives zu wagen und zu experimentieren.

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Dillinger Symposium für die Schulaufsicht

Am 5. Dillinger Symposium für die Schulaufsicht standen aktuelle Heraus­forderungen im Fokus. Professor Dr. Wüthrich zeigte in seinem Vortrag den Mehrwert mutiger Führung auf, was es heißt, Kontraintuitives zu wagen und zu experimentieren.

Frau Linder nahm im Anschluss die Schulaufsicht mit in ihre Welt als Flugzeugführerin – und machte dabei deutlich, wie wichtig ein sinnvolles Fehlermanagement ist. Nicht nur für die Piloten hoch oben in der Luft, sondern für alle Führungskräfte! Vielfältige Themen der Schulentwicklung, Bildungsmonitoring, aber auch Möglichkeiten des Konflikt­manage­ments waren Themen in den Workshops. Das Konzept der Deutschklassen wurde ebenso vorgestellt wie Wege der Personalentwicklung oder das Modell „Werte machen Schule“. Durch das breite Angebot konnten hoffentlich alle Teilnehmer neue Impulse für ihre Arbeit mitnehmen!