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Stand: 13. Juni 2019

Schule zwischen Authentizität und virtuellen Wirklichkeiten – Im digitalen Zeitalter führen und pädagogisch gestalten

…so lautet das Thema des diesjährigen Bamberger Schulleitungssymposiums, das die ALP gemeinsam mit dem Bamberger Zentrum für Lehrerbildung in den Räumlichkeiten der Universität in Bamberg ausrichtet. Interessierte Schulleitungen sind ab sofort eingeladen, sich über FIBS zu bewerben.

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…so lautet das Thema des diesjährigen Bamberger Schulleitungssymposiums, das die ALP gemeinsam mit dem Bamberger Zentrum für Lehrerbildung in den Räumlichkeiten der Universität in Bamberg ausrichtet. Interessierte Schulleitungen sind ab sofort eingeladen, sich über FIBS zu bewerben.

Als Megatrend verändert die Digitalisierung unser gesamtes gesellschaftliches und berufliches Leben. Vorträge und Foren widmen sich deshalb aktuellen Entwicklungen (z. B. Prof. Dr. Sebastian von Mammen, Universität Würzburg) und der virtuellen Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler.

Während die Gesellschaft noch auf der Suche nach einem angemessenen Umgang mit der Digitalisierung ist, sind Lehrkräfte und Schulleitungen gefordert, als Vorbild voranzugehen und Schüler in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess zu begleiten. Die kritische Beurteilung von Informationen, das Erlernen von Selbstregulation und zielführende Suchstrategien sind dabei wichtige Lernbereiche. Um notwendige Kompetenzen und Bildungsaufgaben im 21. Jahrhundert geht es deshalb beispielsweise in den Keynotes von Frau Prof. Heidi Schelhowe (Universität Bremen) und Herrn Prof. Dr. Werner Hartmann (PH Schwyz).

Die Schulgemeinschaft erwartet von ihren Leitungskräften, dass sie die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen und Orientierungshilfen bieten. Über Forschungsergebnisse zum Thema „Leadership und Schulentwicklung in einer digitalisierten Welt“ wird deshalb Frau Jun.-Prof. Dr. Julia Gerick (Universität Hamburg) berichten. Darüber hinaus gilt es für Schulleitungen, in ihrer Kommunikation ein angemessenes Verhältnis von analogen Begegnungen und digitalen Mitteilungen zu finden sowie Führen und Kooperieren in Netzwerken zu denken. So wird beispielsweise Herr Prof. Dr. Joachim Bauer (Universität Freiburg) über Selbstfürsorge in einer reizüberfluteten Welt referieren.

Insgesamt ist es das zentrale Anliegen des 14. Bamberger Schulleitungssymposiums 2019, Schulleitungen für die mit diesen Anforderungen verbundenen Führungsaufgaben zu stärken. Weitere Informationen zur Veranstaltung: https://www.uni-bamberg.de/lehrerbildung/schulleitungen-und-angehende-lehrkraefte/lebenslanges-lernen/sls/


Stand: 11. Juni 2019

Unterstützte Kommunikation für nicht sprechende Schüler

Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe sind für den Menschen als soziales Wesen, unverzichtbare Voraussetzungen für die personale Entwicklung und soziale Interaktion.

An den Förderzentren für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Förderzentren für den Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung in Bayern sind ca. 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler nichtsprechend. 

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Unterstützte Kommunikation für nicht sprechende Schüler

Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe sind für den Menschen als soziales Wesen, unverzichtbare Voraussetzungen für die personale Entwicklung und soziale Interaktion.

An den Förderzentren für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Förderzentren für den Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung in Bayern sind ca. 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler nichtsprechend.  Im Rahmen der „Unterstützten Kommunikation“ (UK) fördern die Lehrkräfte dieser Schulen mit technischen und nicht-technischen Methoden die individuelle Kom­munikations­fähigkeit der Schüler. Um die Methoden und pädagogischen Verfahren zu entwickeln und Lehrerhandeln zu professionalisieren, koordiniert an jeder Schule ein UK-Koordinator die Arbeit im Kollegium.

Um diese Koordinatoren im Rahmen der regionalen Fortbildung fachlich zu begleiten, existiert seit etwa 10 Jahren die Gruppe der UK-Tandems, die sich aus jeweils einem Vertreter der ELECOK-Beratungsstellen und einer Lehrkraft aus dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zusammensetzen.

Die UK-Tandems werden vom Referat Sonderpädagogik der ALP regelmäßig fortgebildet. 
In diesem Lehrgang wurden die aktuellen Projekte und Tätigkeitsbereiche der 10 Tandems vorgestellt.

Zwei Gastdozentinnen zeigten weiterführende Aspekte der Kommunikationsförderung bei Schülern mit Autismus-Spektrum-Störung und starker Mehrfachbehinderung auf.
Abschließend wurden zukünftige Projekte der UK-Tandems inhaltlich umrissen und weitere Schwerpunkte für zukünftige Fortbildungsveranstaltungen zusammengestellt.


Stand: 11. Juni 2019

Nutzung digitaler Medien für die integrierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler nichtdeutsche Muttersprache

Die Zielsetzung dieses Lehrgangs war eine möglichst authentische und kreative Einbindung diverser digitaler Werkzeuge in die integrierte Sprachförderung nach den neuesten Ansätzen der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an weiterführenden Schulen. Dabei wurden die Chancen und Grenzen der neuen Medien genau unter die Lupe genommen.

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Nutzung digitaler Medien für die integrierte Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler nichtdeutsche Muttersprache

die Zielsetzung dieses Lehrgangs war eine möglichst authentische und kreative Einbindung diverser digitaler Werkzeuge in die integrierte Sprachförderung nach den neuesten Ansätzen der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an weiterführenden Schulen. Dabei wurden die Chancen und Grenzen der neuen Medien genau unter die Lupe genommen.

In diesem Lehrgang wurden von sieben Referenten über 50 Lern-Apps vorgestellt und im Lehrgang in mehreren Workshopphasen an diversen von den Teilnehmern mitgebrachten Geräten erprobt. Ein kleiner Ausschnitt dieser Apps verknüpft mit der Bedeutung der neuen Medien im DaZ-Unterricht ist auf den Bildern unten zu sehen.

Der imposante Senatssaal der Akademie bildet eine wunderbare Kulisse bei der Erprobung des Programms „Languages Online“. Zum ersten Mal in einem solchen Format wird die neu entwickelte und kostenfreie Sprachlern-App „Navi-D“ für neu Zugewanderte vom Entwickler dieser App, Patrick Zahn von der Ludwig-Maximilian- Universität, vorgestellt.

Einen ungewöhnlichen thematischen Rahmen für den gesamten Lehrgang bildet das Zitat von dem ersten Referenten, José F. A. Oliver, einem bekannten deutschen Schriftsteller und Lyriker mit spanischem Migrationshintergrund (https://de.m.wikipedia.org/wiki/José_F._A._Oliver), der die Teilnehmer sehr gekonnt in das poetische Sprechen eingeführt hat: „Jeder Mensch birgt Augenblicke der Poesie.“. Seine originelle Methode „Roman in 100 Wörtern“ wurde wunderbar von einer Teilnehmerin auf die Problematik der digitalen Medien poetisch übertragen, indem sie in einem 100-Wörter-Roman erklärte, warum sie sich „nie in einen Roboter verlieben würde“.

Dieser Gedanke, digitale Medien mit der Poesie der Sprache zu verbinden, wurde am letzen Lehrgangstag von der Vertreterin der Bayerischen Rundfunks, Judith Schönicke, kreativ aufgegriffen. Mit dem Audioaufnahmeprogramm „Audacity“ konnten die Teilnehmer in Teams zwei Gedichte „Fahrstuhlführer“ und „Nachtgeräusche in der Stadt“ vertonen.

Als Zusatzangebot der Akademie wurden von der Lehrgangsleitung, Tatiana Neugebauer, alle erarbeiteten Materialien in Form eines GoodNotes-Dokuments mit insgesamt 254 Folien zusammengefasst und an alle Teilnehmer und Referenten am letzten Lehrgangstag verschickt. Dankbar wurde auch die von der Lehrgangsleitung entwickelte Zusammenstellung von kostenfreien Apps und Websites zur Sprachförderung mit didaktischen Hinweisen zur Umsetzung angenommen.


Stand: 03. Juni 2019

Feedback als Impuls zur Unterrichtsentwicklung

Rückmeldungen wirken sich stark positiv auf den Lernerfolg aus. Dies ist vielfach wissenschaftlich untersucht und bestätigt. In der (schulischen) Praxis zeigt sich allerdings, dass das Geben und Annehmen von Feedback nicht leicht ist. Die Haltung und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Feedbackgeber und Feedbacknehmer spielen eine viel größere Rolle als die Wahl von Methoden und Instrumenten, wenn Feedback lernwirksam werden soll. Diese zentrale Erkenntnis wurde im Lehrgang „Feedbackinstrumente für die Unterrichtsentwicklung gewinnbringend nutzen“ durch ein abgewandeltes Eisberg-Modell visualisiert.

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Feedback als Impuls zur Unterrichtsentwicklung

Rückmeldungen wirken sich stark positiv auf den Lernerfolg aus. Dies ist vielfach wissenschaftlich untersucht und bestätigt. In der (schulischen) Praxis zeigt sich allerdings, dass das Geben und Annehmen von Feedback nicht leicht ist. Die Haltung und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Feedbackgeber und Feedbacknehmer spielen eine viel größere Rolle als die Wahl von Methoden und Instrumenten, wenn Feedback lernwirksam werden soll. Diese zentrale Erkenntnis wurde im Lehrgang „Feedbackinstrumente für die Unterrichtsentwicklung gewinnbringend nutzen“ durch ein abgewandeltes Eisberg-Modell visualisiert.

Im Lehrgangsverlauf wurden unterschiedliche Arten von Feedback mit Blick auf Unterrichtentwicklung thematisiert. In diesem Kontext wurde auch die Frage erörtert, welche Vorstellung einzelne Personen von gutem Unterricht haben und wie Lehrkräfte mit diesen Vorstellungen umgehen können. Geben sich Lehrkräfte im Rahmen einer kollegialen Hospitation eine Rückmeldung, ist beispielsweise wichtig, dass die besuchte Lehrkraft als Auftraggeber den Fokus der Beobachtung beeinflussen kann. Wie Schüler-Feedback gewinnbringend für die Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts genutzt werden kann, stellte Judith Lindsay von der Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, Staatl. Realschule Meitingen, vor. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden in fächerspezifischen Kleingruppen Konzepte für lernwirksames Feedback an Schüler.

Als eine Herausforderung für angehende Führungskräfte entpuppte sich, dass im Alltag Rückmeldungen einer Kritik mit der berechtigten Forderung einer Verhaltensänderung und Rückmeldungen einer persönlichen Wahrnehmung mit der Möglichkeit einer Weiterentwicklung nahe beieinanderliegen können. Eine Führungskraft gewinnt an Klarheit und Vertrauen, wenn sie beide Ausprägungen je nach Situation vor dem Hintergrund ihrer Rolle differenziert und ihre persönlichen Anliegen benennt, so eine weitere Erkenntnis im von Wolfgang Bauhofer und Heike Ott (beide ALP Dillingen) gestalteten und moderierten Lehrgang.


Stand: 20. Mai 2019

Dillinger Umwelttage 2019: Lehrplan PLUS - vor der Schultür

Im Eröffnungsreferat vermittelte Dr. Norbert Schäffer, Landesvorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) den rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller Schularten und aus ganz Bayern, wie wichtig gerade die „Natur vor unserer Haustür“ für uns und unsere Kinder und Jugendliche ist. Eine in allen Belangen intakte Umwelt ist für unsere Zukunft unabdingbar, daran müssen wir arbeiten.

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Dillinger Umwelttage 2019: Lehrplan PLUS - vor der Schultür

Im Eröffnungsreferat vermittelte Dr. Norbert Schäffer, Landesvorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) den rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller Schularten und aus ganz Bayern, wie wichtig gerade die „Natur vor unserer Haustür“ für uns und unsere Kinder und Jugendliche ist. Eine in allen Belangen intakte Umwelt ist für unsere Zukunft unabdingbar, daran müssen wir arbeiten.

In über 50 Workshops konnten sich die Lehrkräfte während der dreitägigen Veranstaltung mit „Best-Practice-Beispielen“ und Projektideen vertraut machen, wie dies eventuell umsetzbar ist. Zahlreiche Workshops fanden draußen – vor der Schultür – im Hof der Akademie, im Auwald und geeigneten Plätzen in Dillingen statt. In vielen Fällen schlüpften die Lehrer wieder in die Rolle des Schülers und konnten selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln mit lehrplangerechtem Unterricht - eben nicht in den eingefahrenen Strukturen des Klassenzimmers. Zahlreiche Teilnehmer der Umweltschulen in Europa tauschten sich aus und gaben eigene Erfahrungen weiter. Die Botschafterin für Klimagerechtigkeit von „Plant for the Planet“ Hanna, eine fünfzehnjährige Schülerin, stellte souverän die Anliegen der Jugend vor und der Schlussreferent Thomas Janscheck fesselte die Kolleginnen und Kollegen mit seinem Vortragsstil und der Verknüpfung von Naturwissenschaft und Geschichte, Pflanzenwissen und Kirchenjahr, Phänomenologie und praktischen Alltagstipps für die Arbeit mit Schülern im Schulgarten und Gelände.

 


Stand: 16. Mai 2019

Unterrichtsmaterial: Grünland entdecken - Wiese, Weide & Co im Natur und Technik Unterricht

Mit der Handreichung „Grünland entdecken“ steht den Lehrkräften ein fachlicher Überblick über das Ökosystem Grünland zur Verfügung. In einer Kooperation von ALP, ISB und ANL entstanden 17 praxiserprobte Unterrichtsmodule, mit denen die Kinder hautnah die Artenvielfalt eines faszinierenden Lebensraums von nebenan erleben können.

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Grünland entdecken- Umsetzung des Themas Grünland im Unterricht der Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums

Die vorliegende Publikation „Grünland entdecken“ soll Lehrkräfte bei der schulischen Umsetzung des neu in den LehrplanPLUS aufgenommenen Themas unterstützen und Anregungen für Exkursionen, Unterrichtsgänge oder Schullandheimaufenthalte geben. Die Handreichung geht über die in der Grundschule behandelte Wiese hinaus und stellt das Ökosystem Grünland als bedeutenden Teil der Kulturlandschaft mit seinem unschätzbaren Wert für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen und als Hotspot der Biodiversität in den Mittelpunkt.

Grünland ist Lebensraum eines großen Teils der heimischen Flora und Fauna und hat damit eine besondere Bedeutung für den Erhalt und Schutz der Biodiversität. Gleichzeitig sind Wiesen und Weiden wahre Multitalente im Hochwasser-, Boden- und Klimaschutz und unverzichtbar für die Attraktivität unserer Erholungslandschaften. Doch auch das Grünland ist Veränderungsprozessen unterworfen: Sein Flächenanteil ist stark zurückgegangen, ebenso die Biodiversi­tät im Grünland.

Die vorliegende Publikation zeigt mit praxiserprobten Modulen Wege auf, wie Grünland im Freiland beziehungsweise im Klassen­zimmer unterrichtlich behandelt und gleichzeitig dessen Wertschät­zung bei den Schülerinnen und Schülern gefördert werden kann. Auch seine Veränderungen und der Rückgang der Biodiversität im Grünland werden thematisiert.

Die Veröffentlichung kann ferner als wertvolle Ergänzung zu den jährlich an der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) in Laufen in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen stattfindenden Fortbildungsveranstal­tungen „Biodiversität – Biologische Vielfalt im Unterricht erlebbar machen“ verstanden werden.

Die Bildung ist eine der entscheidenden Zukunftsaufgaben bei der Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie. Wir müssen das Umweltwissen unserer Kinder stärken und ihr Umweltbewusstsein schärfen: Der Schule kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. Gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern leisten sie damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und somit für eine nachhaltige Entwicklung.

Der kostenlose Download kann unter: links.alp.dillingen.de/gruenland erfolgen.


Stand: 13. Mai 2019

Jährliche Fortbildungstagung für Englisch-Fachberaterinnen und -Fachberater der Grundschule

Zur diesjährigen Tagung für Englisch an der Grundschule kamen 21 Fachberaterinnen und ein Fachberater aus den einzelnen Regierungsbezirken nach Dillingen, um sich auszutauschen, neues Fortbildungsmaterial zu erarbeiten und – nicht zuletzt – ihr eigenes Englisch und ihr methodisch-didaktisches Wissen aufzufrischen bzw. zu erweitern.

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Jährliche Fortbildungstagung für Englisch-Fachberaterinnen und -Fachberater der Grundschule

Zur diesjährigen Tagung für Englisch an der Grundschule kamen 21 Fachberaterinnen und ein Fachberater aus den einzelnen Regierungsbezirken nach Dillingen, um sich auszutauschen, neues Fortbildungsmaterial zu erarbeiten und – nicht zuletzt – ihr eigenes Englisch und ihr methodisch-didaktisches Wissen aufzufrischen bzw. zu erweitern.

Zwei muttersprachliche Trainer arbeiteten täglich intensiv mit den Lehrkräften, um deren eigene englische Sprachkompetenz zu verbessern. Die Übungen zielten auf die Erweiterung des Wortschatzes, die Verbesserung der Aussprache und die Dialogschulung ab.

Methodisch-didaktisch waren die Schwerpunkte der diesjährigen Tagung „Gehirngerechte Vokabelarbeit“ und „Kompetenzorientierter Englischunterricht“. Frau Jakobi, Seminarrektorin aus der Oberpfalz, gab hierzu aktuelle, interessante Einblicke aus der Praxis der Wortschatzarbeit und informierte lebendig und kompetent über die Veränderungen, die die Einführung des LehrplanPLUS im Englischunterricht mit sich brachte und bringt.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der Vortrag von Frau Prof. Klippel, die zu ihrem Spezialthema „Lernspiele im Englischunterricht der Grundschule - Theorie, Praxis und Analyse“ referierte. Frau Klippel hatte lange den Lehrstuhl der englischen Fachdidaktik an der LMU München inne, war in Deutschland als Pionierin federführend in der Forschung zum Thema „Englisch in der Grundschule“ tätig und hat dazu einige Standardwerke veröffentlicht.

Nachdem ihr die Lehrerfortbildung ein wichtiges Anliegen ist, konnten wir sie für einen Vortrag an der ALP gewinnen.

In a nutshell: In dieser Woche wurden vielfältige Ideen gesammelt, die im kommenden Jahr bayernweit in den unterschiedlichen Regierungsbezirken in Fortbildungen auf der regionalen Ebene weitergetragen werden.